Mitarbeiter*innen des Hospizdienstes Reinbek

Hauptamtliche Mitarbeiter*innen

Anne Schuchardt

Koordinatorin

Mitarbeiter*innen des Hospizdienstes Reinbek e.V.

ehrenamtlichen Begleiter*innen Hospizdienst Reinbek
Einige unserer ehrenamtlichen Begleiter*innen

Anke Bahr

Seit 2016 als Kassenwart im Vorstand tätig.

"In die eigentliche Hospizarbeit möchte ich nicht eintauchen, aber die Kasse muss ordentlich geführt werden. Vereine haben Auflagen, wie jedes Unternehmen! Sei es die Steuerformalitäten, Buchführung oder Zuschussbeantragungen. Das Wissen um meine lieben Zahlen kann ich zur Verfügung stellen und leiste somit eine sinnvolle Arbeit in dem Großen und Ganzen des Hospizdienstes."

Stephanie Steinert

seit 2025 im Vorstand tätig

Roy Johannisson

2013-2024 Begleiter
seit 2021 im Vorstand tätig

"Als meine Eltern ein Alter erreicht hatten, in dem ihr Sterben absehbar wurde, begann ich mich mit dem Thema Tod und dem Prozess des Sterbens auseinanderzusetzen. Dabei war für mich die Gelegenheit, an einem Vorbereitungskurs für die Sterbebegleitung teilzunehmen, eine große Hilfe und Bereicherung. So waren es zunächst meine eigenen Eltern, die ich „aus dem Leben begleitet“ habe. Seit meinem Ausscheiden aus dem aktiven Berufsleben ist es mir nun ein Anliegen, auch andere Menschen ein Stück auf diesem Weg ehrenamtlich zu begleiten – zunächst in einem stationären Hospiz und später ambulant über unseren Verein. Immer wieder erlebe ich dabei „berührende“ Momente, die für mein Leben eine große Bereicherung sind.
Durch meine Mitarbeit im Vorstand unseres Vereins, möchte ich mit dazu beitragen, dass die segensreiche Tätigkeit unserer Begleiterinnen und Begleiter ermöglicht wird."

Dr. med. Jens Christiansen

seit 2020 im Vorstand tätig

"Bereits im Zivildienst im Krankenhaus habe ich gemerkt, dass Medizin meine Sache ist. So habe ich nach der Krankenpflegeausbildung und dem Medizinstudium im PJ (praktisches Jahr) erste Erfahrungen in St. Georg gesammelt und bereits dort die Verhältnismäßigkeit zwischen Erkrankung und Therapie kritisch kennengelernt.
Meine Doktorarbeit befasste sich mit den Komplikationen in der Herzchirurgie … diese Grenzbereiche haben mich also schon immer interessiert und durch eigene Erlebnisse kann ich manches besser nachvollziehen.
Bei älteren Menschen treten multiple Probleme auf; dort den Überblick zu behalten, zu Wissen, dass das Leben endlich ist und den roten Faden nicht zu verlieren, das liegt mir.
Bei schweren Erkrankungen kommt zusätzlich das Gefühl der Einsamkeit hinzu. Darin sehe ich das Hauptanliegen des Hospizdienstes, bei schwerer Krankheit das Alleinsein zu „reduzieren“. Ich möchte mit Erfahrungen aus meiner Praxistätigkeit diese Arbeit unterstützen. Es ist eine Ehre für mich, hier tätig werden zu können."

Unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen

Einige unserer ehrenamtlichen Sterbebegleiter*innen stellen sich nachfolgend persönlich vor.

Kurt B.

seit 2025 Begleiter beim AHD

"'Warum engagierst du dich weiterhin in der Hospizarbeit - jetzt, wo du in Rente bist?'

Diese Frage höre ich in letzter Zeit häufiger. Für mich ist die Antwort einfach: In der ehrenamtlichen Begleitung steht der einzelne Mensch im Mittelpunkt. Genau das ist mir wichtig - unabhängig vom Alter, von der Lebenssituation oder dem Verlauf einer Erkrankung. Ebenso bedeutsam ist es, den An- und Zugehörigen Raum zu geben: Zeit für Gespräche, Zeit für Gefühle, Zeit zum Dasein. Diese Haltung bleibt für mich zentral, auch in Zukunft. Ehrenamtliche Hospizarbeit lebt vom Engagement der Menschen vor Ort. Sie braucht Menschen, die bereit sind, sich einzubringen. Ich möchte weiterhin ein Teil davon sein und dazu beitragen, diese Haltung weiterzutragen."

Katharina H.

seit 2025 Begleiterin beim AHD

"Jeder Mensch hat das Recht, am Ende seines Lebens nicht allein zu sein. Als ehrenamtliche Sterbebegleiterin darf ich Menschen in einer ihrer schwersten und intensivsten Lebensphasen zur Seite stehen. Ich möchte zuhören, da sein, Halt geben. Manchmal mit Worten, manchmal durch meine stille Präsenz. Oft sind es die kleinen Momente, ein Gespräch, ein gemeinsames Schweigen, die für Sterbende und ihre Angehörigen viel bedeuten. Diese Aufgabe ist für mich eine Herzensangelegenheit. Sie lehrt mich Demut, schenkt mir Dankbarkeit und erinnert mich immer wieder daran, wie wertvoll jeder einzelne Tag ist."